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News und Stimmen nach WP12

Ein Blauer Himmel über den 15,72 km der WP Schärdinger Innviertel erwartete die Teams zu Beginn der zweiten Schleife des Tages. Für den zum Großteil trockenen Asphalt mit gelegentlichen Schlammflecken wählten die meisten Team zunächst weiche Trockenreifen – in Erwartung von Regen am Abend setzte das Gros auf drei Trocken- und drei Regenreifen. Nach dem Ausfall von Elfyn Evans scheinen die Positionen für den Rest der Central European Rally bezogen zu sein: Thierry Neuville eilt im Hyundai dem Feld voraus, um den Gesamtsieg schnell aber auch sicher nach Hause zu fahren. Es wäre für ihn nicht nur der Prestigeerfolg des historischen Sieges bei der Premiere der neuen WRC-Veranstaltung. Auch die Vizemeisterschaft rückt für den Belgier wieder in greifbare Nähe, und jeder Punkt den er an diesem Wochenende einfährt, könnte mitentscheidend sein. Ähnlich kontrolliert fällt die Performance von Kalle Rovanperä aus, der auf WP 12 fünf Sekunden hinter dem Gesamtschnellsten Sebastien Ogier fuhr: Sein derzeit ungefährdeter zweiter Gesamtrang würden zum Titelgewinn reichen. Ott Tänak dagegen liegt 1:22,6 hinter Neuville und Rovanperä auf P3 – aus eigener Kraft wird es dem schnellen Ford-Piloten wohl kaum gelingen, die Lücke zur Spitze zu schließen.


Fortgesetzt wurde auch das teaminterne Duell zwischen den M-Sport-Junioren Pierre-Louis Loubet und Grégoire Munster, das zu Gunsten von Loubet ausging, nachdem der Luxemburger durch einen Fahrfehler Zeit verloren hatte. Takamoto Katsuta überholte Teemu Suninen auf dem fünften Platz.


#13 Gregoire Munster (LUX) / Louis Louka (BEL), Ford Puma Rally1 Hybrid

„Es gab einen großen Cut mit viel Schlamm, den ich ein wenig verfehlt habe. So kam ich von der guten Linie ab und fuhr geradeaus. Wir haben dann einfach den Rückwärtsgang eingelegt und sind weitergefahren. Es ist eigentlich viel schwieriger, in diesem Auto zu fahren, wenn es wirklich trocken ist und man die Aerodynamik und alles hat. Da sieht man wie es ist, von der Rally2 in einen Rally1 zu wechseln – es sind wirklich viel schnellere Autos.“


#18 Takamoto Katsuta (JPN) / Aaron Johnston (IRL), Toyota GR Yaris Rally1 Hybrid

„Ich hatte heute Morgen viel zu kämpfen und bekam kein perfektes Gefühl für die Strecken. Aber ich habe Schritt für Schritt versucht, das Gefühl zu bekommen und offensichtlich haben die Ingenieure mein Gehirn eingefroren, sodass es jetzt endlich funktioniert!“


#17 Sébastien Ogier (FRA) / Vincent Landais (FRA), Toyota GR Yaris Rally1 Hybrid

„Das erste Mal an diesem Wochenende hatten wir ein bisschen Grip, aber im Schlamm ist es immer noch extrem rutschig – die Gripwechsel sind sogar noch größer als vorher, also muss man im Schlamm immer noch vorsichtig sein.“


#8 Ott Tänak (EST) / Martin Järveoja (EST), Ford Puma Rally1 Hybrid

„Einige schlammige Stellen waren knifflig, aber wir hatten eine saubere Fahrt.“


#11 Thierry Neuville (BEL) / Martijn Wydaeghe (BEL), Hyundai i20 N Rally1 Hybrid

„Ich musste in allen Linkskurven sehr aufpassen, um den Reifen nicht zu überlasten und ihn nicht zu sehr aufzuheizen, aber ansonsten war es eine saubere Prüfung für uns. Es wäre schön gewesen, diese Strecke mit vier Slicks zu fahren, das wäre wirklich interessant oder zumindest unterhaltsam gewesen, aber wir denken, dass auf der letzten Etappe in der Dunkelheit ein kleines Regenrisiko besteht, was sehr, sehr heikel wäre. Wir haben uns deshalb für die sichere Variante entschieden.“


#69 Kalle Rovanperä (FIN) / Jonne Halttonen (FIN), Toyota GR Yaris Rally1 Hybrid

„Es ist eigentlich ganz schön, auch mal Slick-Reifen unter dem Auto zu haben. Es ist zwar nicht perfekt, mit einen Wet-Reifen zu fahren, aber auf jeden Fall viel angenehmer, wenn die Straßen etwas abtrocknen. Es gibt immer noch eine Menge Schlamm und knifflige Stellen, die ich vorsichtig angehe, aber ansonsten versuche ich es zu genießen.“

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